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Vereins-Chronik

  1875

Gründung des Vereins durch  eine Schar stimmbegabter Männer, die sich unter dem ersten Dirigenten Wilhelm Schnarrenberger zum „Liederkranz“ Schutterwald zusammenschließen, 1. Vorsitzender wird Carl Bürkle.

  1876

Am 20. Januar 1876 Erstellung der 1. Satzung

  1878

Die erste Fahnenweihe mit 19 Sängern und 29 passiven Mitgliedern

  1879

Neuer Gesangsleiter wird Lorenz Kiefer aus Elgersweier.
Beitritt zum Badischen Sängerbund

  1888

Erstes Wettsingen des Vereins in Lahr
1. Vorsitzender wird Heinrich Schnebelt.

  1889

Rücktritt des 1. Vorsitzenden, - neuer Vorsitzender wird Franz Armbruster.

  1892

Neuer Vorsitzender wird Andreas Herrmann.

  1893

Josef Adloff löst als neuer 1. Vorsitzender Andreas Herrmann ab.

  1895

Gründung einer Sterbekasse

  1897

Umzug  vom Gasthof „Adler“ in den neuerbauten „Kronensaal“.   Gründung des Ortenau-Oosgau Verbandes, dem sich der „Liederkranz“ anschließt

  1899

Beschluss in der Generalversammlung, für das 25jährige Jubiläum eine Vereinsfahne anzuschaffen.

  1900

Vereinsjubiläum am 18 .- 20. August, verbunden mit einer Fahnenweihe, gemeinsam mit dem hochangesehenen Männergesangverein „Concordia“ Offenburg. Über 46 Vereine finden sich zu dieser Großveranstaltung, die zu einer Demonstration des Liedes wird

  1902

Dirigent Schnarrenberger legt aus Altersgründen sein Amt nieder. An seine Stelle tritt Unterlehrer Schloer

   1903

Aus Anlass der Gründung des Ortenauer Sängerbundes findet in Lahr ein Sängertag mit Preissingen statt, bei dem der „Liederkranz“ vortrefflich abschneidet

  1904

Musikdirektor Karl Fink löst Schloer ab.
Unter seiner Leitung beginnt eine glänzende musikalische Entwicklung des Chores. Innerhalb kurzer Zeit verdoppelt sich die Sängerzahl auf 80 Mann. Der Chor versucht sich ab da auch im erschwerten Volksgesang und tritt selbst gegen größere Stadtvereine zum Sängerwettstreit an

  1905

Bei einer Fahnenweihe mit Sängerwettstreit im Juli in Ettlingen erringt der Chor einen 1c-Preis, eine goldene Medaille und einen Silberpokal.

  1906

Auf Einladung des Männergesangvereins „Germania“, Pforzheim, anlässlich seines 35-jährigen Bestehens wird ein Sängerwettstreit ausgeführt, bei dem der „Liederkranz“ Schutterwald  einen 1. Preis ersingt

  1907

Beim Wettsingen in Waldkirch wird ein 1b-Preis, eine goldene Medaille und ein Diplom ersungen

  1908

In Lauf bei Achern wird anlässlich des 12-jährigen Bestehens des dortigen Vereins ein Wettbewerb ausgetragen in erschwertem Volksgesang, bei dem der Liederkranz Schutterwald einen 1. Preis mit goldener Medaille und  Silberpokal erringt

  1909

Dieses Jahr ist geprägt durch viele Veranstaltungen, Fahnenweihen und Wettsingen.
Am 14.11.  veranstaltet die „Concordia“ Offenburg eine Feier anlässlich des 50-jährigen Sängerjubiläums ihres Vorstandes. Zu dieser Feier sind die Vereinsvorstände des Ortenauer Sängerbundes eingeladen. Der Liederkranz ist durch den Schriftführer Junker vertreten, der eine kurze Ansprache hält und einen Trinkbecher mit Widmung überreicht

  1910

Der „Liederkranz“ erhält beim Wettsingen anlässlich des 9. Sängerfestes des Ortenau-Oosgau-Verbandes in Oppenau im Juni in der Klasse erschwerter Volksgesang für Stadtvereine einen 1a-Preis.
Am 27.11. wird eine außerordentliche Sitzung notwendig, weil der 1. und 2. Vorstand neu zu wählen sind. Der 1. Vorsitzende Josef Adloff ist unwiderruflich zurückgetreten. Als neuer 1. Vorsitzender wird August Heuberger und als 2. Vorsitzender Augustin Junker gewählt.
Josef Adloff wird für seine Verdienste für den Verein zum Ehrenpräsidenten ernannt.

  1911

In der ordentlichen Mitgliederversammlung wird August Heuberger als 1. Vorsitzender bestätigt, außerdem wählt die Versammlung eine Vergnügungskommission, deren Vorsitz Karl Junker übernimmt

  1912

Der Chor nimmt am 3. Wettgesangsfest des Ortenauer Sängerbundes in Offenburg teil und wird dabei mit dem 1a Preis ausgezeichnet

  1913

Beim Wettsingen in Renchen im „erschwerten Volksgesang für Stadtvereine“ wird ein 1a-Preis und ein „Trinkhorn“ als Ehrenpreis errungen.
Beim Gausängertag in der Gambrinushalle wird dem Chor mit dem „Korsarengesang“ die beste Tagesleistung zuerkannt.
Beim Wettsingen des MGV Appenweier anlässlich ihrer Fahnenweihe, bei dem die Patenstelle übernommen wurde, erhält der "Liederkranz" Schutterwald einen 1. Preis, eine goldene Medaille  sowie „Den Goldpokal des Fürsten u Fürstenberg“.
Teilnahme an einer Fahnenweihe in Bühl-Dorf.
Bei der Delegiertenversammlung in Fessenbach wird Klage über den schlechten Verlauf des Sängertages in Lahr geführt, woraufhin Schutterwald nach einem offiziellen Antrag des Präsidiums beauftragt wird, den nächsten Sängertag durchzuführen

  1914

Erfolgreiche Durchführung des Sängertages des Ortenauer Sängerbundes am 7. Juni

Der Ausbruch des 1. Weltkrieges beendet das Vereinsleben vorläufig.

  1917

Am 21. Juni verstirbt der langjährige erste Dirigent und Mitbegründer des „Liederkranz“ Schutterwald Wilhelm Schnarrenberger

  1919

Am 9. Februar findet die erste Generalversammlung nach dem Krieg statt. Es sind neun aktive und acht passive Mitglieder übrig. August Heuberger wird als 1. Vorsitzender im Amt bestätigt

Bis Juli ist die Sängerzahl bereits wieder auf 75 angestiegen, - an Weihnachten zählt der Verein schon 86 Sänger und 186 passive Mitglieder.
Aus der Bildung eines Vergnügungsausschusses geht Engelbert Bruder als 1. Vorsitzender hervor.

  1920

Teilnahme am Wohltätigkeitskonzert des Kath. Frauenbundes Deutschland.  Das erste Mal nach dem Krieg findet am 10. Oktober im Drei-Königsaal in Offenburg ein Gausängertag statt

  1921

In der Generalversammlung am 2. Januar wird beschlossen, wegen der prekären Kassenlage den Beitrag um das Doppelte von 4 Mark auf 8 Mark zu erhöhen.  Bei der nächsten Generalversammlung am 18. Dezember einigt man sich auf eine weitere Beitragserhöhung auf 16 Mark. Chorleiter Fink wird für seine unermüdliche 17-jährige Arbeit zum Ehrenmitglied ernannt
Teilnahme am 21. Mai beim Gauwettsingen im Unionssaal in Offenburg, die mit einem 1 b-Preis belohnt wird

  1922

Teilnahme am 25. Mai am Gausängertag in Meißenheim

  1924

Der Liederkranz übernimmt beim Nachbarverein Altenheim bei dessen Fahnenweihe die Patenschaft

  1925

Das 50-jährige Vereinsjubiläum ist ein Meilenstein in der der Geschichte des „Liederkranz“ Schutterwald. Für die beste Tagesleistung des Chors ist der Lohn ein 1a-Preis.

  1927

Am 22. Juni verstirbt der verdienstvolle Ehrenpräsident Josef Adloff, der von 1893 – 1910 der 1. Vorstand war.
Am 5. August verstarb Karl Fink, der seit 1904 Chorleiter des „Liederkranzes“ war.
Als sein Nachfolger wird Musikdirektor Karl Pfettscher benannt.

  1929

In der Generalversammlung am 24. Februar wird August Heuberger als 1. Vorsitzender sowie die weiteren Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt
Sängerfest über die Pfingsfeiertage von 18. – 20. Mai, bei dem der „Liederkranz“ einen 1c-Preis erringt

  1930

50-jähriges Sängerjubiläum des 1. Vorsitzenden August Heuberger

  1933

Im August wird zwecks Gleichschaltung mit den Verordnungen der NSDAP mit einem Schreiben an den Ortenauer Sängerbund Oberlehrer Ort zum Kommissar des Gesangvereins bestellt

  1935

60-jähriges Stiftungsfest am 26. Mai.

  1936

Am 6.  Dezember verstirbt  plötzlich der 1. Vorsitzende August Heuberger

  1937

Durch den Tod von August Heuberger und den Rücktritt der gesamten Vorstandschaft wird eine Neuwahl notwendig, bei welcher der 2. Vorsitzende Franz Beathalter zum 1. Vorsitzenden gewählt wird. Die übrigen Vorstandsmitglieder werden in ihren Ämtern bestätigt

  1938

In einer Vorstandssitzung im Januar befasst man sich mit den Rücktrittswünschen des 1. Vorsitzenden Beathalter, wobei er bis zur Klärung der vorgebrachten Gründe beurlaubt wird Die laufenden Geschäfte werden derweil von Schriftführer Georg Ichters und Rechner Franz Lipps geführt.

Außerdem werden aufgrund der Kriegswirren die wichtigsten Akten und die Vereinsfahne in Sicherheit gebracht

  1940

Die regelmäßigen Proben werden eingestellt, da viele Sänger sowie der Chorleiter zum Militärdienst eingezogen wurden.

  1942

In der Vorstandssitzung wird bekannt gegeben, dass die Sängergaue Baden und Elsass zusammengelegt werden sollen, hierzu ist eine Änderung des §4: Auflösung des Chores vorgesehen. Wegen der Kriegswirren tritt diese allerdings nicht mehr in Kraft

  1945

Am 7. Oktober wird zur ersten Sitzung nach Ende des Krieges eingeladen, wobei man der Gefallenen gedenkt, - allen voran des Dirigenten Carl Pfettscher, gefallen am 9. Februar 1944.

Künftiger Dirigent wird Albert Braunstein, der auch den Kirchenchor leitet.

  1946

Am 17. Februar Einberufung einer Sitzung, an der etwa 40 Sänger und die passiven Mitglieder teilnehmen.  Der bisherige Vorstand drängt auf die Neugründung des „Liederkranz“ und auf die Wiederaufnahme der Proben

  1996

Gründung des Frauenchors mit 24 Frauen unter der Leitung von Gaby Blum

  2006

Anlässlich des Jahreskonzerts am 28. Oktober feiert der Frauenchor unter Leitung von Gaby Blum sein 10-jähriges Jubiläum

  2007

 

  2008

 

  2009

Beim Jahreskonzert, das am 24. Oktober stattfindet, wird bekanntgegeben, dass sich der Dirigent Stefan Jäger verabschieden wird und Marc de Simone seine Nachfolge antritt.

  2010

Mitwirkung des Männerchors am 23. Januar beim Neujahrsempfang des Künstlerforums3D, Baden-Baden, im Bankettsaal des Parkrestaurants in Rastatt

  2013 Marc de Simone ist als Chorleiter ausgeschieden, - die neue Chorleiterin ist Frau Piroska Gohlke-Sauer.
 
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